MPU wegen Drogen

MPU wegen Drogen

Bei Hinweisen auf Drogenkonsum und Teilnahme am Straßenverkehr unter Betäubungsmitteleinfluss (BTM). Grenzwerte liegen bei THC 1ng/ml Blut. Zu Drogen zählen alle bewusstseinsverändernden Substanzen wie z.B. Cannabis, Heroin, Kokain, sämtliche Opiate, Morphium, Amphetamine sowie diverse Medikamente (z.B. Antidepressiva, Benzodiazepine, Schlaf- und Beruhigungsmittel).
Diese haben nachweislich deutliche Auswirkungen auf Ihre Steuerungs- , Reaktions-, und Kritikfähigkeit.
Bei der MPU wird geprüft ob Sie aus ihren strafrechtlichen Fehlern gelernt haben, Ihnen diese bewusst sind und eine dauerhafte Veränderung im Konsumverhalten nachvollziehbar ist.

Das Abstinenzkontrollprogramm verläuft über 3-18 Monate. Verschiedene Kriterien können dafür sein:

  1. Häufigkeit des Konsums: Gelegentlich, regelmäßig, suchtartig gesteigerter Konsum
  2. Art des Konsums: Monokonsum, Mehrfachkonsum, Kombination mit Alkohol
  3. Prognose: Steigerung? Weitere Sucht ausschließbar? Ausschluss eines Ausweichkonsums z.B. zu Alkohol oder Beruhigungsmitteln.

Zum Beleg einer dauerhaften Abstinenz sollten regelmäßige Blut-, Urin-, und Haarproben sowie evtl. Nachweise der Einnahme von Ersatzsubstanzen (je nach Konsum) erfolgen.

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